Verfasst am:
Mi Jul 28, 2010 9:05 pm GB Jam bei M4, Wodurch?
Ich hab seit heute eine G&P M4 (gebraucht...Neu gibts z.Zt. ja leider kaum was)
Natürlich gleich ausprobiert und prompt nen GB-Jam gekriegt. Ok NP...Nach etwas rumprobieren und Messen dann einfach kurz den Akku direkt auf den Motor gelegt und fertig. Läuft wieder
Nur jetzt die Frage: Wodurch entsteht der GB-Jam?
In meinem Fall kam am Motor keine Spannung mehr an (ist ne SAEG 1,2J)
Ich hatte gedacht, der Jam entsteht dadurch, dass die Feder nicht ganz aufgezogen wird, und der Motor bei der Spannung nicht wieder anlaufen kann. Aber anscheinend macht hier eher die Selector platte (?) Probleme und unterbricht nicht korrekt.
Wie kann man sowas vermeiden oder beheben, ohne die SA auseinander zu nehmen? Hab mal was gelesen, dass einer was eingebaut hat, dass nicht den Akku direkt verbindet und damit u.U. auf Voll-Auto stellt, was ja rechtlich problematisch ist. Hat da jemand Schaltpläne o.ä.?
Verfasst am:
Mi Jul 28, 2010 10:22 pm Re: GB Jam bei M4, Wodurch?
« Flamefire » hat folgendes geschrieben:
damit u.U. auf Voll-Auto stellt, was ja rechtlich problematisch ist. Hat da jemand Schaltpläne o.ä.?
Sowas gibt's hier selbstverständlich nicht.
Für den Gearjam nutze bitte mal die Suchfunktion oder Google.
Das sollte Basiswissen für jeden Airsoftler sein. _________________ Erfolgreich gehandelt mit: shadow90; Bartjay; _master_; Matze
Verfasst am:
Mi Jul 28, 2010 10:57 pm (Kein Titel)
@Flamefire Was für einen Akku verwendest du? (wie viel mAh und V?)
Hast du schon ein Mosfet verbaut?
Eine Möglichkeit einen GB-Jam zu verhindern der durch den ArL ausgelöst wird wäre diesen zu entfernen und dafür eine mosfet mit aktive brake zu verbauen. _________________ -- Das nächste mal voraussichtlich online am -xx.xx.12- --
Verfasst am:
Mi Jul 28, 2010 11:32 pm (Kein Titel)
@Fip: Ich meinte selbstverständlich Schaltpläne für den legalen AntiGB-Jam-Knopf, der NICHT auf FA stellt.
Mein Basiswissen habe ich oben dargelegt. Aber kann man das Problem, das bei mir aufgetreten ist, nicht auch als GB-Jam bezeichnen?
Akku ist ein 9,6V/3,7Ah Custom Akku. Voll.
MosFET kommt noch. Habs erst seit ein paar Stunden. Muss noch bissl was machen, aber bau den vl Freitag ein...Das M4 lässt sich beschissen zerlegen...
Active Break hatte ich überlegt. z.zt. aber noch keine gute Lösung gefunden.
EDIT: Hab deine Schaltung gesehen. Befürchte aber, dass damit etwas Akkuleistung verschwendet wird, und der Nutzen nicht so groß ist. Im Gegenteil verstärkt es die Gefahr, dass beim "zu frühen" loslassen ein GB-Jam auftritt, da der Motor nicht noch kurz nachläuft (z.b. wegen der Gate-Kapazität des MosFETs am Auslöser) sondern in seiner aktuellen Position gestoppt wird. Möglicherweise eben genau am kritischen Punkt. Hatte dort eher die Idee, die Gatekapazität bewusst auszunutzen, um den Motor bis zum Abschalten durch die Semi-Auto Begrenzung in Fahrt zu halten. Egal ob man schon losgelassen hat. Möglicherweise noch ein MOSFET in Reihe zum Pulldown-Widerstand.
Zuletzt bearbeitet von Flamefire am Do Jul 29, 2010 12:02 am, insgesamt einmal bearbeitet
Verfasst am:
Do Jul 29, 2010 12:00 am (Kein Titel)
Diesen Anti-Jam-Knopf gibt es nur bei ICS M4s mit einer geteilten GB und ihn bei einer anderen ASG einzubauen ist ziemlich aufwendig.
Man muss dazu nämlich den Upper ändern, einen anderen Forward Assist (http://www.begadishop.de/catalog/product_info.php?cPath=107_305_348_435&products_id=4170) einbauen und auch einen speziellen verlängerten Anti-Reversal-Latch nutzen. _________________ [Links und E-Mails sind nur für registrierte Mitglieder sichtbar. ]
[..]
Akku ist ein 9,6V/3,7Ah Custom Akku. Voll.[...]
Active Break hatte ich überlegt. z.zt. aber noch keine gute Lösung gefunden.
EDIT: Im Gegenteil verstärkt es die Gefahr, dass beim "zu frühen" loslassen ein GB-Jam auftritt,[...]Möglicherweise noch ein MOSFET in Reihe zum Pulldown-Widerstand.
Kannst du mal den Link zu dem Schaltplan posten? Dass Akkuleistung verschwendet wird kommt mir schon etwas komisch vor, da des Bremsmosfet bei meiner Schaltung nur die Induzierte Spannung des Motors killt .
Wegen dem "zu frühen loslassen", wie lang braucht den deine um einen Schuss auszulösen? 2 oder 3 sec?
Gut, 9,6V und 3,7Ah ist für 1,2Joule in ordnung.(Sicherung noch drinnen, oder schon ausgebaut?)
Was du mit einem MOSFET in Reihe zum Pulldown-Widerstand willst versteh ich leider nicht.
Weil du den Zeitraum angesprochen hast, den es dauert, biss dann des Bremsmosfet greift, den kann man ganz einfach durch die Kapazität des Kondensators variieren lassen, und so der Gearbox anpassen.
Edit: des ist der stark vereinfachte Schaltplan von der Schaltung die ich verwende:
Verfasst am:
Do Jul 29, 2010 11:27 am (Kein Titel)
ja, die schaltung meine ich.
ich habe die befürchtung, dass u.U. beide gleichzeitig leiten.
Beim Einschalten ist der BremsFET schneller: Erst Kurzschluss behoben, dann Masse zugeschalten.
Beim Ausschalten ist er aber auch schneller: Erst Kurzschluss, dann Masse abschalten: Kurzschluss übern Akku (wenn auch nur für sehr kurze zeit)
Alternativ andersrum. Dann hat man den kurzen beim Einschalten.
Der FET in Reihe soll einfach abschalten, wenn der Motor noch nicht durchgelaufen ist und zuschalten sobald das passiert ist.
Beispiel: Ich drücke den Trigger. GateKapazität wird aufgeladen und FET leitet, der FET am Pulldown sperrt. Motor läuft an. Ich lasse den Trigger los: FET am Pulldown sperrt immernoch ->GateKapazität lässt den SchaltFET durchgeschalten. Semi-Auto Mechanik greift und schaltet den am Pulldown durch ->Gate wird entladen.
Soweit die Theorie. Muss mir die GB genauer angucken, in wie weit das realisierbar ist.
Moment...Ich glaube ich brauch nochmal ne Erklärung zu deiner Schaltung. Du hast 2 n-Kanal MOSFETs verwendet. Der parallel zum Motor dürfte eigendlich die Spannung übern Motor killen und in Rauch aufgehen, wegen der Schutzdiode von S->D
Edit: Ok, der übern Motor sollte wohl mal ein p-Kanal werden. Wenn der schneller schaltet, als der andere, sollte es funktionieren (s.o.)
Frage nur: Welche Ströme fließen da? Der Induktionsstrom kann ja doch etwas stärker sein.
Verfasst am:
Do Jul 29, 2010 12:39 pm (Kein Titel)
Also beide leiten nie gleichzeitig, da des eine einer ist der bei Spannung am Gate öffnet, und der andere der bei Spannung Schließt.
wenn der N4905 nicht öffnen würde wenn der IRF 3703 geschlossen ist, dann hättest du recht, dann hätte der bei meiner Konstellation schon beim ersten Schuss den Geist aufgegeben
BS: weil du schreibst: "Kurzschluss übern Akku (wenn auch nur für sehr kurze zeit) " des kann ich bei meiner mit sehr großer Sicherheit ausschließen, da mir sonst längst die Pufferkondensatoren um die Ohren geflogen währen ^^
Wegen der Frage, welche Ströme da fließen:
es stimmt schon, dass der Induktionsstrom etwas stärker sein kann, kommt aber immer auf mehrere Faktoren darauf an(Wicklungszahl, Dauer der Induktion/wie schnell die Spannung an der Spule entfernt wird... ) kann man also leider nicht so pauschal sagen, und für genaue Messungen fehlen mir die Geräte.
Und was man auf Jeden Fall nicht vergessen sollte ist, dass die Mosfets einen Kühlkörper mögen (vor allem bei Semi) an den sie ihre Wärme abgeben können. _________________ -- Das nächste mal voraussichtlich online am -xx.xx.12- --
trotzdem hast du in deiner schaltung was vertauscht: der am Motor müsste auf p umgezeichnet werden (pfeil und diode drehen)
sieht man ja schon an der diode: so rum würde die immer leiten.
nja du hast selbst gesagt, mit dem kondensator stellst du die verzögerung ein. demzufolge IST einer langsamer als der andere, was dazu führt, dass es für wenige ms oder µs nen kurzen gibt. das halten die kondenatoren auch aus...und wenn der kurze beim ausschalten ist, passt es noch
BTW: Warum sollte mein Problem von oben durch das ARL kommen? Das hat doch nix mit der Stromunterbrechung am Hut, oder?
[...]
BTW: Warum sollte mein Problem von oben durch das ARL kommen? Das hat doch nix mit der Stromunterbrechung am Hut, oder?
Wenn man Pech hat schon .
Es gibt die Möglichkeit, dass der Motor zu viel "Schwung hat" und dadurch selbst nach dem Abschalten die Zahnräder weiter aufzieht. Der ArL verhindert dann, dass die sich wieder zurückdrehen können und die Feder entspannen. und dann kann es eben sein, dass dass sich die Zahnräder so weit drehen, dass der Cut off nach oben gedrückt wird und somit die Switch "öffnet". und hier ist des Problem, wenn nun die Zahnräder in dieser Position stehen bleiben, bleibt die Switch offen und man kann selbst durch drücken des Abzuges(weil dieser aufgrund des offenen Cut off nicht greift) den Stromkreis nicht mehr schließen, allerdings müsste man ja den Stromkreis schließen, damit der Motor die Zahnräder weiter drehen kann, damit die Switch wieder betätigt werden kann. (ist also ein Teufelskreis)
Ich hoffe man kann ansatzweise verstehen, wie des funktioniert. _________________ -- Das nächste mal voraussichtlich online am -xx.xx.12- --
du hast gemeint, der schaltplan von oben ist stark vereinfacht der, den du benutzt. Kannst du den kompletten mal posten?
Werde nachher mal bischen was durchrechnen, was sich lohnt und was nicht. Aber wäre gut, wenn man schon was hat, womit man anfangen kann. Vl reicht das ja doch schon.
EDIT: Hab gerade die GB offen vor mir liegen. Der cutoff funkioniert so:
Der Trigger schiebt nen kontakt zwischen 2 feste kontakte und verbindet die damit. der cutoff ist ein kleiner hebel, der an nem bestimmten punkt greift und den kontakt, der vom trigger verschoben wurde, kurz aushakt und praktisch hinter den trigger schmeißt --> strom unterbrochen. erst wenn man den trigger loslässt, greift der den kontakt wieder (springt dahinter) und es geht von vorn los
das kann also nicht die ursache sein.
Edit2: Doch, es geht. Der kontakt geht an einer bestimmten stelle kurz hinterm cutoff zwar rein, aber verbindet nicht ganz. wenn man weiterdrückt, springt er wieder raus. Rätsel gelöst. wie mans vermeiden kann, gucke ich mal noch.
ein weiterlaufen des motors ist hier ne lösung. wenn im normalen betrieb der motor sofort nach dem cutoff stehen bleibt, kommt es zu dem problem, er müsste ein stück weiterlaufen. an der stelle ist fast keine belastung mehr.
andererseits könnte es zum problem werden, wenn man den trigger kurz vorm cutoff loslässt. einerseits kann es passieren, dass der klassiche GB-Jam entsteht (Feder ist gerade hinten) andererseits könnte ein nachlaufen genau die stelle hinter dem cutoff erwischen...
ich sehe da keine lösung
Zuletzt bearbeitet von Flamefire am Do Jul 29, 2010 6:05 pm, insgesamt 2-mal bearbeitet
Exakt der Schaltplan wie oben gezeichnet läuft zur Zeit mit 9,6V bei einem Freund.
bei meiner hab ich es zugegebenermaßen vielleicht etwas übertrieben :
parallel zum Akku hab ich 4 Kondensatoren mit jeweils 10000000F und 2,8V geschaltet, die originalkabel hab ich durch 2,5mm2 Kupferkabel ersetzt, wo beim Schaltplan ein IRF3703 seinen dienst tut, sind bei mir drei stück (IRF3703) parallel geschaltet verbaut, welche auf einem Rippenkühler mit einer Grundplattendicke von ca. 4mm verschraubt sind, des Bremsmosfet sitzt auch auf einer Kühlplatte von ca. 25x50x3mm (ohne Rippen), der Motor wurde angelötet, die Sicherung entfernt und alle Stecker durch Hochstromstecker (diese 40A Modellbaustecker) ersetzt.
Des ist ungefähr des was ich da verbaut habe Für manche mag es zwar nach etwas zu viel des guten klingen, aber was soll's
BTT: darf man fragen, was du ein bisschen durchrechnen willst, was sich lohnt und was nicht?
BS: Wenn du den IRF 3703 kaufen willst, mein Tip: Schau mal bei Reichelt Elektronik, da kostet der beinahe die Hälfte, von dem was der bei Conrad kostet.(nur des Gehäuse ist ein etwas anderes) _________________ -- Das nächste mal voraussichtlich online am -xx.xx.12- --
ok, da hab ich noch mehr fragen
warum ein (übertriebener) kühler, wenn du schon 3 Transistoren verwendet hast? Bei denen fließt doch kaum noch Strom (I/3)
Werden die noch warm?
Beim BremsFET würde ich eher Sinn für nen Kühler sehen.
Apropo: Da der ne Shotky Diode schon drin hat, hat man seine Freilaufdiode schon da, den "Generator" zu bremsen. Ich denke, das ist der Hauptgrund, warum der besser bremst. Den FET sorgt nur noch dafür, dass er keine Spannung von der Batterie mehr kriegt, falls der andre doch noch leitet. (Glaube ich, als IST-Student )
Was kosten die Hochstromstecker? Dickere Kabel werde ich auch machen. Dürfte sich lohnen.
Zwecks rechnen dachte ich an Auf/Entladezeiten an den Gates, um zu wissen, was wann schaltet. Ich werde auch nen 100k statt 33k Widerstand nehmen, um etwas nachdrehen zu erzwingen. (Wie gesagt, ob es was bringt muss ich mal rechnen. Vermutlich sind es eher µs)
Hast Recht. der von Reichelt ist wirklich nur halb so teuer. Aber das Gehäuse hat auch den doppelten thermischen Wiederstand. Da sollte man sich also eher GEdanken um Wärme machen.
Hat nicht jemand mal ein Oszi und kann messen, was nun wirklich fließt?
BTW: Hatte ja noch die Befürchtung, dass der FET mit 9,6V oder 8V nicht ganz durchschaltet. Lt. Datenblatt hat er da aber noch ne Widerstand von <8mOhm
passt also.
ok, da hab ich noch mehr fragen
warum ein (übertriebener) kühler, wenn du schon 3 Transistoren verwendet hast? Bei denen fließt doch kaum noch Strom (I/3)[...]
Gute Frage, die bei der ich des eingebaut habe ist mein Bastelprojekt, da hab ich mir mal so als Ziel gesetzt alles etwas zu übertreiben (u.a. ein piston lt. Hersteller bis M170 ausgelegt, die Gears bis M190, als Ersatzmotor hab ich mir einen M170 up High torque Motor usw... )
« Flamefire » hat folgendes geschrieben:
[...]
Beim BremsFET würde ich eher Sinn für nen Kühler sehen.[...]
Die Aluplatte funktioniert auch super als Kühler, und mit der Wärmeleitpaste zwischen dem Fet und dem Aluminium mach ich mir auch keine Gedanken über den Wärmeleitwiederstand.
« Flamefire » hat folgendes geschrieben:
[...]Was kosten die Hochstromstecker? Dickere Kabel werde ich auch machen. Dürfte sich lohnen.[...]
Kosten tun jeweils Buchse oder Stecker ca 2EUR (nicht gerade billig )
ich hab die hier verbaut:
Ob dickere Kabel rechnerisch so viel ausmachen, weiß ich zwar nicht, ab schaden tuen sie auf jeden fall nicht .
« Flamefire » hat folgendes geschrieben:
[...]
Hast Recht. der von Reichelt ist wirklich nur halb so teuer. Aber das Gehäuse hat auch den doppelten thermischen Wiederstand. Da sollte man sich also eher Gedanken um Wärme machen.[...]
Ja, des stimmt schon, allerdings ist des Gehäuse TO-220AB um etliches Platzsparender, und mit entsprechender Kühlung, hab ich zumindestens kein Wärmeproblem. _________________ -- Das nächste mal voraussichtlich online am -xx.xx.12- --
tja und ich habe kein platzproblem. im schaft ist soviel davon... ^^
hab mir heut 2mal den n-Kanal FET und ne doppel-shottky diode geholt
werds dann einbauen. mit kühlkörper und wärmeleitklebeband
BTW: Bei mir ist relativ wenig platz in der GB für kabel.
Wie hast du dort die 2,5mm2 hingekriegt?
muss mal gucken, wie das hier passt.